ÜBER DAS BAMF / JOBCENTER / ARBEITSAGENTUR
Berufsbezogene Deutschkurse (BSK)

Berufsbezogene Deutschkurse sind ein Angebot des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, welches direkt an das Integrationskursangebot anschließt.

Bei diesen berufsbezogenen Deutschkursen ( A2, B1, B2 und C1) soll ein erweitertes Sprachniveau erreicht werden, das optimal auf das Berufsleben in Deutschland vorbereitet.
 

ZUM KONTAKT

 

 

Sie interessieren sich für diesen Kurs?

 

Ihre Ziele:

  • Verbesserung der Deutschkenntnisse und Erwerb eines telc-Sprachzertifikats A2, B1, B2 oder C1 Beruf
  • Erwerb und Erweiterung des berufsbezogenen Fachwortschatzes
  • Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Dann setzen Sie sich bitte mit uns persönlich, telefonisch unter 030- 235 840 15 oder per Mail info@bildungswelt.org in Verbindung.

 

Voraussetzungen zur Teilnahme:

  • Sie haben den Integrationskurs absolviert und Kenntnisse mindestens auf dem Sprachniveau A1 oder A2 erreicht.
  • Sie haben die Sprachprüfung B1 oder B2 bereits erfolgreich bestanden.
  • Sie beziehen Arbeitslosengeld I oder II, sind arbeits- oder ausbildungssuchend oder erhalten Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz

 

Bitte bringen Sie zur Anmeldung mit:

  • die „Berechtigung/Verpflichtung zur Teilnahme an einem Berufssprachkurs“ (vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit)
  • den Pass bzw. Personalausweis
  • den Leistungsnachweis des Jobcenters, der Agentur für Arbeit oder dem LAGeSo
  • bereits vorhandene Sprachzertifikate

 

Jetzt informieren, Termin für Anmeldung vereinbaren und sofort starten:

Kostenlose, persönliche Kursanmeldung, Einstufung und Beratung für Deutsch

montags - freitags: 09.00-15.00 Uhr

Tel.: 030-845 14 287 / 0176 87854036

 

Anmelden können Sie sich vorab auch hier:

per Post:  Bildungswelt Waetzoldtstr. 5 12165 Berlin  

per Fax:  (030) 276 98 278

per E-Mail: info@bildungswelt.org

per Telefon: 030-845 14 288

per Facebook: www.facebook.com/Bildungswelt

 


Deutschkurse A2, B1, B2, C1

Berufssprachkurse gemäß §13 DeuFöV

Termine:

Laufende Kursstarts, Beginn innerhalb von 4 Wochen nach Anmeldung
 

Unterrichtszeiten:

Montag bis Freitag
Vormittags-, Mittags- und Abendkurse
 

Kosten:

Förderung mit „Berechtigung/Verpflichtung zur Teilnahme an einem Berufssprachkurs“
 

Gruppengröße:

max. 18 Teilnehmer
 

Abschluss:

  • telc-Zertifikat
  • Teilnahmezertifikat
ZUM KONTAKT

 

Überblick zur berufsbezogenen Sprachförderung gem. § 45a

Sprachförderung des BAMF wird ausgeweitet - Berufsbezogene Deutschsprachförderung wird zu einem Regelinstrument der Sprachförderung des Bundes

Am 01. Juli 2016 erweiterte der Bund das Angebot an berufsbezogener Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund: die berufsbezogene Deutschsprachförderung wurde zu einem Regelinstrument der Sprachförderung des Bundes. Sie wird vom BAMF umgesetzt und baut unmittelbar auf den Integrationskursen auf: In den Integrationskursen lernen Zugewanderte die deutsche Alltagssprache. In daran anschließenden berufsbezogenen Sprach- und Weiterqualifizierungsmodulen werden arbeitssuchende Migranten und Flüchtlinge kontinuierlich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Die nationale berufsbezogene Deutschsprachförderung setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen, die sich baukastenähnlich individuell kombinieren lassen und den Deutschunterricht mit Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit verbinden. Sie haben bereits gute bis sehr gute Deutschkenntnisse und möchten sich sprachlich und fachlich weiterqualifizieren, um Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern? Folgende Voraussetzungen müssen Sie erfüllen, um an der Förderung teilzunehmen.

 

Wer kann teilnehmen?

Sie müssen arbeitssuchend gemeldet sein und/oder beziehen in der Regel Leistungen nach SGB II (Hartz IV) oder SGB III (Arbeitslosengeld); Sie suchen eine Ausbildungsstelle, befinden sich bereits in der Ausbildung oder Sie durchlaufen gerade das Anerkennungsverfahren für Ihren Berufs- bzw. Ausbildungsabschluss.

Sie haben einen Migrationshintergrund und einen Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung. Das heißt, Sie gehören zu einer der folgenden Gruppen:

Zugewanderte, einschließlich der Geflüchteten, die sich im Anerkennungsverfahren befinden und eine gute Bleibeperspektive haben (letzteres gilt zurzeit für die fünf Herkunftsländer Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Somalia).
 

Ausgeschlossen sind . . .

  • Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern,
  • Bürgerinnen und Bürger der EU,
  • Deutsche mit Migrationshintergrund.

Sie haben bereits einen Integrationskurs absolviert und/oder sprechen bereits Deutsch auf B1, B2 oder C1 Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER).

Wer an den Modulen der nationalen berufsbezogenen Deutschsprachförderung teilnimmt, entscheiden die Arbeitsagenturen und Jobcenter. Wenden Sie sich hier an Ihre Beraterin oder Ihren Berater.

Wenn Sie sich in einem Beschäftigungsverhältnis befinden und arbeitsuchend gemeldet sind, können Sie an Spezialmodulen der nationalen berufsbezogenen Sprachförderung teilnehmen, sofern Sie noch keine ausreichenden Sprachkenntnisse besitzen, um den (zukünftigen) Arbeitsalltag zu meistern. Es besteht für Sie ein Kostenbeitrag von 50% pro Unterrichtseinheit. Die Zahlung des Kostenbeitrags kann auch durch den Arbeitgeber erfolgen.

 

Wichtiger Hinweis:

Grundvoraussetzung für die Teilnahme an den Basismodulen ist, dass Sie zumindest das Sprachniveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) für Sprachen beherrschen.


 

Inhalt und Ablauf

Die Struktur der nationalen berufsbezogenen Sprachförderung ist modular aufgebaut.

 

Basismodule

Die Grundstruktur der nationalen berufsbezogenen Deutschsprachförderung stellen die sogenannten Basismodule dar. Es wird unterschieden zwischen drei Basismodulen:

  • A2 auf B1
  • B1 auf B2
  • B2 auf C1
  • C1 auf C2

Jedes Basismodul umfasst 400 Unterrichtseinheiten (C1 Kurs 300 UE). Sie sind inhaltlich allgemeinsprachlich mit berufsbezogenen Unterrichtseinheiten aufgebaut und richten sich an eine Gruppengröße von mindestens 15 Teilnehmenden. In ländlichen Regionen sind auch kleinere Gruppen denkbar.

Ihre Lehrkraft hält Ihre Lernfortschritte regelmäßig schriftlich fest und wertet diese am Ende des Moduls gemeinsam mit Ihnen aus. Jedes Modul schließt mit einer Zertifikatsprüfung ab. Das erhaltene Zertifikat kann Ihnen auf Ihrem weiteren beruflichen Weg sehr nützlich sein.

 

Wichtiger Hinweis:

Um Ihre Ziele in den Modulen zu erreichen, ist es wichtig, dass Sie regelmäßig am Unterricht teilnehmen und pünktlich zu den Stunden kommen. Außerdem sollten Sie sich aktiv am Unterricht beteiligen.


 

Spezialmodule

Neben den Basismodulen sind verschiedene Spezialmodule vorgesehen, die folgende Schwerpunkte haben werden:

  1. Ein Schwerpunkt der Spezialmodule wird die berufsbezogene Deutschsprachförderung für Personen, die sich im Anerkennungsverfahren befinden, sein.
  2. Weitere Spezialmodule werden die verschiedenen Fachrichtungen abbilden, um so gezielt fachspezifische Inhalte, beispielsweise im Pflege-, oder kaufmännischen Bereich, zu vermitteln.
  3. Zusätzlich sollen Spezialmodule für Teilnehmende aus dem Integrationskurs angeboten werden, die das Niveau B1 nicht erreicht haben. Dieser Gruppe stehen Spezialmodule mit dem Eingangsniveau A1 und A2 zukünftig zur Verfügung.


Anmeldung

Sie möchten sich über oben genannte Module sprachlich und fachlich weiterqualifizieren? Dann wenden Sie sich an Ihren Vermittler der Arbeitsagentur oder des Jobcenters. Die Mitarbeitenden wissen, an welchen Sprachschulen nationale berufsbezogenen Deutschsprachförderung angeboten werden und können Sie für einen dieser Weiterqualifizierungen vorschlagen.

Wenn Sie bereits arbeiten, können Sie Ihren Arbeitgeber fragen. Dieser erhält vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitere Informationen.

http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/DeutschBeruf/Bundesprogramm-45a/bundesprogramm-45a-node.html